Technologiemetalle

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Modernes Leben dank Technologiemetallen

Bevor wir zu dem für Investoren interessanten Metall Gallium kommen, wollen wir uns zunächst generell mit der Metallgruppe Technologiemetalle beschäftigen, die, je nach Sichtweise, mit verschiedenen Namen versehen wird:

 

Strategische Metalle, Sondermetalle, Technologiemetalle

Dies sind Begriffe aus der Wirtschaft, der Finanzwelt und der Politik und bedeuten, dass diese Metalle sowohl für die Herkunftsländer (als Exportgut) als auch für die verarbeitenden Länder und deren Industrie (wegen ihrer Anwendungen) strategische Bedeutung haben. Man kann die Problematik durchaus erkennen, wenn man sich die Herkunftsländer einiger Metalle ansieht: In vielen von ihnen herrschen unsichere politische Verhältnisse.

 

Was sind Strategische Metalle/ Technologiemetalle ? Begriffserklärung

 

Gallium Stücke Technologiemetalle

 

Im Folgenden wollen wir generell den Begriff Strategische Metalle nutzen.

Strategische Metalle sind also keine Metallgruppe, die sich chemisch, physikalisch oder definiert über das Periodensystem beschreiben lässt. Je nach Interessenlage werden Sie in der Literatur den Begriff auch nur für einen Teil der Metalle finden oder vermischt mit den sechs börsengehandelten Industriemetallen Aluminium, Blei, Kupfer, Nickel, Zink und Zinn. Das Metall Eisen mit seinen vielen Legierungsbestandteilen für ganz unterschiedliche Zwecke spielt eine gesonderte Rolle. Manchmal werden unter dem Begriff Strategische Metalle auch die Platinmetalle Ruthenium, Rhodium, Osmium und Iridium mit einbezogen, die zwar Edelmetalle, aber keine Anlagemetalle (wie Gold, Silber, Platin, Palladium) sind.

Die für technische Anwendungen ebenfalls wichtige Metallgruppe der Seltenerdmetalle (Lanthanoide) sind im Periodensystem der Elemente klar definiert und verdienen eine separate Betrachtung.

 

Eigenschaften und Anwendungen

Viele Strategische Metalle haben ganz verblüffende Eigenschaften, sind sehr selten und werden für interessante Anwendungen genutzt. Aufgrund der zu erwartenden Wertzuwächse sind sie teilweise auch für Anleger hochinteressant.

Es handelt sich um Metalle, die in Publikumsmedien bisher eher selten genannt wurden und teilweise einem großen Teil der Öffentlichkeit sogar nach wie vor vollkommen unbekannt sind. Dennoch finden alle, bedingt durch ihre Eigenschaften, in unterschiedlicher Gewichtung Verwendung in der Industrie, meist in Form von Legierungen.

All diesen Metallen ist gemeinsam, dass sie wesentlich seltener vorkommen als die Industriemetalle und man deshalb im Rahmen zunehmender weltweiter Industrialisierung höhere Preissteigerungsraten erwartet. Ein wichtiger Aspekt der zu erwartenden Preissteigerungen liegt auch in den steigenden Energiepreisen. Die oft sehr komplizierte Gewinnung der Metalle kann im Einzelnen hier nicht behandelt werden, aber Erhitzung, also Schmelzen et cetera, durch Energieträger wie Kohle, Gas, Öl oder Elektrizität spielt dabei eigentlich immer eine Rolle. Die Preise hängen auch ab von der Forschung, die versucht, teure Metalle durch andere Stoffe zu substituieren. Das ist allerdings schwieriger als es zunächst scheint, da auch die Forschung heutzutage enorme Mittel verschlingt und bei einem Erfolg die Nachfrage nach den ersetzten Metallen sinkt – mit der Folge, dass diese nunmehr wieder preiswerter sein können als der Ersatz.

Es sind aber auch Metalle genannt, die selten sind und nur in geringem Maß für bestimmte Anwendungen gehandelt werden. Sie spielen als Metalle unter Anlagegesichtspunkten allerdings keine Rolle. Andere Metalle wiederum sind so selten, dass der Handel an Preissteigerungen nicht interessiert ist, da ansonsten die Anwendungsmöglichkeiten entfallen. Es fehlen also die üblichen Marktmechanismen.

Viele Sondermetalle spielen in chemischen Verbindungen eine Rolle als Arznei- oder Nahrungsergänzungsmittel. Diese Anwendungen wollen wir hier nicht behandeln, da sie einerseits zum Teil umstritten sind, andererseits von der Menge her für die Vermarktung der Metalle meist keine große Rolle spielen. Aus dem gleichen Grund wird hier nicht auf biologische und physiologische Aspekte von Metallverbindungen eingegangen, obwohl diese für Leben aller Art eine große Rolle spielen und zum Teil auch in hohen Mengen in Fauna und Flora weltweit vorhanden sind.

 

Die 29 Strategischen Metalle

Von uns definiert. Mit Symbol und Ordnungszahl (in alphabetischer Reihenfolge):

 

Antimon (Sb, 51), Beryllium (Be, 4), Chrom (Cr, 24), Gallium (Ga, 31), Germanium (Ge, 32), Hafnium (Hf, 72), Indium (In, 49), Iridium (Ir, 77), Kadmium (Cd, 48), Kobalt (Co, 27), Magnesium (Mg, 12), Mangan (Mn, 25), Molybdän (Mo, 42), Niob (Nb, 41), Osmium (Os, 76), Quecksilber (Hg, 80), Rhenium (Re, 75), Rhodium (Rh, 45), Ruthenium (Ru, 44), Selen (Se, 34), Silizium (Si, 14), Tantal (Ta, 73), Tellur (Te, 52), Titan (Ti, 22), Uran (U, 92), Vanadium (V, 23), Wismut (Bi, 83), Wolfram (W, 74), Zirkonium (Zr, 40).

 

Investment und Kauf von Technologiemetallen

Nicht alle Metalle sind als Wertanlage oder für Spekulationen interessant, schon gar nicht in physischer Form. Erstens gibt es keine nur als Wertanlage gedachte Handelsform wie Barren oder Münzen bei Anlagemetallen, zweitens ist bei einigen Strategischen Metallen der Markt so eng, dass aufgrund des wenigen vorhandenen Materials ohnehin nur einige wenige Hersteller und Verbraucher Marktteilnehmer sind.

Es gibt bisher noch nicht sehr viele Möglichkeiten, in Strategische Metalle zu investieren.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu verstehen, dass die genannten Metalle nicht börsengehandelt sind, es also keine Aktien oder darauf bezogene Derivate gibt!

Sie können nur Aktien von Minenunternehmen beziehungsweise Produzenten erwerben oder sich an entsprechenden ETFs oder Zertifikaten beteiligen.

Da Rohstoffe allgemein immer in US-Dollar gehandelt werden, ist auf den Kurs zum Euro zu achten.

 

Die Möglichkeit für ein physisches Investment gibt es erst seit einigen Jahren und sie ist vielversprechend. Prinzipiell sind für Investments in physischer Form Metalle interessant, die nicht zu selten sind, aber auch nicht zu häufig vorkommen; die in der Technik und in der Wissenschaft auch künftig benötigt werden und die sowohl in Industrieländern als auch in sogenannten Schwellenländern Zuwachsraten erwarten lassen. Im Wesentlichen sind dies Gallium, Germanium, Hafnium, Indium, Rhenium, Selen, Tantal und Tellur.

Für diese Auswahl wurden neben den zuvor genannten noch einige andere Kriterien zugrunde gelegt, um bei physischen Investments auch die kostengünstige Praktikabilität des Umgangs mit diesen Metallen zu gewährleisten. Denn was nutzt der schönste Wertzuwachs, wenn ein Teil davon beispielsweise durch teure Vorsichtsmaßnahmen bei der Lagerung und beim Transport oder durch ein großes Lagervolumen vernichtet wird? Also dürfen die ausgewählten Metalle im Umgang nicht allzu gefährlich sein. Das heißt nicht allzu giftig, kaum brennbar, nicht explosibel oder Ähnliches. Sie müssen ohne Korrosion oder anderweitige chemische Veränderungen bei kleinem Lagervolumen, also niedrigen Lagerkosten, lange lagerfähig sein.

 

Die wichtigsten Gründe für eine voraussichtliche Wertsteigerung von Technologiemetallen aller Art

 

Weitere Informationen

Würden Sie gerne mehr erfahren? Ausführliche Informationen über das Investment von Strategischen Metallen finden Sie unter Investment.

 Weitere Informationen zum Thema Technologiemetalle finden Sie unter Technologiemetalle.de